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Trinken und Getränke in China

Trinkgewohnheiten und typische Getränke in China

In China bieten nur Luxushotels trinkbares Leitungswasser. In jedem Hotelszimmer gibt es abgekochtes Trinkwasser oder Mineralwasser. Fast ueberall gibt es gekühlte Erfrischungsgetränke, Cola, Eis, Säfte, Bier, oft auch Joghurt Mineralwasser.Meiden Sie offene Getränke, wie etwa kalten Tee in Gläsern. Bier wird viel und gern getrunken; die bekannteste und teuerste chinesische Marke ist das Qingdao. Probieren Sie aber auch die in 0,65 Liter Flaschen abgefüllten und oft erstaunlich guten Biere aus den lokalen Brauereien. Traubenweine und Sekt aus lokaler Produktion haben sich in den letzten Jahren stark verbessert: Was früher Zuckerwasser war, ist heute durchaus genießbar.

Alkohol trinken die chinesen fast nur zum Essen. Neben Bier genießt man gern klare Schnäpse aus Reis oder Hirse mit schwindelerregendem Alkoholgehalt. Der berühmte Maotai aus Guizhou ist nicht jedermanns Geschmack, dafür aber sündhaft teuer. Besser schmeckt Ihnen vermutlich der sherryähnliche "Gelbe Wein" der in Shaoxing hergestellt wird, oder der süßliche "Bambusblätterschnaps" aus Shanxi.

Doch das Nationalgetränk der chinesen ist seit rund zwei Jahrtausenden der Tee. Eine Prise grüner (das heißt unfermentierter) Teeblätter wird in die Kanne oder direkt in die Teeschale geworfen und mit heißem (niemals kochendem!) Wasser aufgegossen. Die Blätter bleiben im Teegefäß und können noch mehrmals aufgegossen werden. Berühmte Anbaugebiete für grünen Tee, sind Hangzhou und die Bergregionen Sichuans. Hier finden sich auch noch viele alte Teehäuser und -gärten, in denen Sie für ein paar Yuan Teeblätter, heißes Wasser und Knabberzeug für einen gemütlichen Nachmittag bekommen. Tee mit Jasmin oder anderen Blüten ist eine beliebte Variante.

Schwarzer Tee wird in China wenig getrunken; die bekannteste Sorte stammt aus, Qimen in der Provinz Anhui. Eine Kuriosität ist der Preßtee pu'ercha aus Yunnan, der zum Aufguß geschnitten oder abgehobelt werden muß. Er gilt als Heilmittel gegen Erkälung und andere Krankheiten. Der Espresso unter den chineischen Tees ist der halbfermentierte, braune Wulongcha, wie er in der Küstenregion Fujian getrunken wird. Kleine Kännchen werden zur Hälfte mit Teeblättern gefüllt, die nur etwa 30 Sekunden ziehen dürfen. Dann nippt man den starken Aufguß gepießerisch aus finger hutgroßen Schälchen. Als bester Wulong gilt der Tieguanyin vom Wuyishan.


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